Beziehungs- und Begriffsnetze im Biblionetz

Heute per Mail eine Anfrage zu den Beziehungs- und Begriffsnetzwerken im Biblionetz erhalten: > Aber wie entstehen bei Ihnen Beziehungsnetzwerke? > Haben sie für die Beziehungsnetze gemeinsame Veröffentlichungen ausgewertet? > Wie entstehen …

 

​Heute per Mail eine Anfrage zu den Beziehungs- und Begriffsnetzwerken im Biblionetz erhalten:

> Aber wie entstehen bei Ihnen Beziehungsnetzwerke?
> Haben sie für die Beziehungsnetze gemeinsame Veröffentlichungen ausgewertet? 
> Wie entstehen die Richtungen und Wertungen der Kanten? 

Die Beziehungsnetze beruhen auf statistischen Auswertungen derjenigen Bücher und Texte, die ich im Biblionetz erfasst habe. Fette Verbindungen bedeuten "mindestens eine gemeinsame Publikation". Dünne Verbindungen mit Pfeil bedeuten "VON zitiert ZU mindestens X mal", wobei ich den Wert für X nicht mal auswendig weiss. Ich glaub er liegt derzeit bei 3. Diese Darstellungen ändern sich mit der Zeit, da ich zusätzliche Features einbaue oder Schwellenwerte verändere, so dass eine "durchschnittliche" Biblionetzseite interessante und aussagekräftige Grafiken erhält.

> Desweiteren ist mir die Entstehung der Begriffsnetzwerke nicht ganz klar. 
> Geben Sie die ein, oder die Autoren oder … 
> Welche Kriterien legen sie dabei zu Grunde? Was haben die Richtungen der Kanten
> zu bedeuten?

Bei den Begriffsnetzwerken gibt es zwei Varianten zu unterscheiden:

  • Begriffsnetze auf Begriffseiten
  • Begriffsnetze auf Buch- und Textseiten

Begriffsnetze auf Begriffsseiten stellen eine statistische Auswertung der Cozitationen dar. D.h. welche Begriffe wurden von mir besonders häufig gemeinsam als Schlagworte für Bücher und Texte verwendet.

Begriffsnetze auf Buch- und Textseiten bilden alle Schlagworte ab, die ich dem entsprechenden Buch oder Text zugeordnet habe. Danach werden diejenigen Begriffe mit Kanten verknüpft, deren Cozitationswert einen gewissen Grenzwert übersteigen. Der Grenzwert ist wiederum durch Ausprobieren enstanden, so dass die Verknüpfungsdichte weder zu klein noch zu gross wird.

Gerichtete Kanten gibt es bei den Begriffsnetzen keine. Das gibt es nur bei den sogenannten Bibliomaps. Das sind von mir definierte Hierarchie- und Wirkungszusammenhangsbeziehungen zwischen Biblionetzobjekten. Bibliomaps sind am wenigsten stabil, da bin ich zur Zeit am experimentieren mit verschiedenen Konzepten.

 

Weitere Blogbeiträge aus dem zITBOx Netzwerk

green ch schummelt beim Domaintransfer

green.ch schummelt beim Domaintransfer

Der Schweizer Provider green.ch schreibt auf seiner Homepage: Transferieren Sie Ihre Domains jetzt zu Green – ganz ohne Transferkosten. Zusätzlich werden Ihnen die Laufzeiten Ihrer bisherigen .ch und .li …

Ich kann programmieren!

Ich kann programmieren!

Bei der Diskussion anlässlich der Formulierung des Lehrplans 21 vor 10 bis 15 Jahren, ob Informatik obligatorisch in die Volksschule gehöre (Biblionetz:a00436) , erlebte ich Gegenwind auch von unerwarteter Seite: …

Das 3×3-Modell für KI-resilientere Aufgaben

Das 3×3-Modell für KI-resilientere Aufgaben

KI löst Schulaufgaben in Sekunden. Eine komplette Erörterung schreiben, anspruchsvolle Berechnungen vornehmen oder eine Karikatur analysieren: Viele solcher schulischen Aufgabenstellungen lassen sich mittlerweile mühelos von KI erledigen. Das wirft eine …