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Schule Walenstadt – Making ohne Raum

Schule Walenstadt – Making ohne Raum

Seit dem Sommer 2023 wurde der Makerspace der Schule Walenstadt aufgebaut und aktiv genutzt. Erste Projekte entstanden, Geräte wurden getestet und Making fand seinen Platz im Schulalltag. Doch durch die anstehende Renovation des Schulhauses muss der Raum nun temporär aufgegeben werden. Der Makerspace wird abgebaut und eingelagert – ohne feste Unterrichtsmöglichkeit. Aufgeben ist jedoch keine Option. Wir suchen Wege, Making weiterhin sichtbar und erlebbar zu machen.

Vom Raum ins Lager

Seit dem Sommer 2023 wurde der Makerspace Schritt für Schritt aufgebaut und im Schulalltag erprobt. Geräte wie 3D-Drucker oder Lasercutter fanden ihren Einsatz, erste Erfahrungen wurden gesammelt und Making wurde greifbar.

Mit der anstehenden Renovation des Schulhauses ändert sich die Situation grundlegend: Der Makerspace muss abgebaut und in ein Lager verschoben werden. Ein Arbeiten vor Ort ist in dieser Zeit nicht mehr möglich. Dieser Einschnitt bedeutet eine klare Veränderung – weg vom festen Raum, hin zu neuen, flexibleren Lösungen.

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Making wird mobil

Um Making weiterhin im Schulalltag zu verankern, wurde das vorhandene Material gesichtet und gezielt reduziert. Im Zentrum stand die Frage: Was braucht es wirklich, damit Making im Unterricht stattfinden kann?

Die Lösung: mobile Maker-Wägen. Ausgewählte Materialien und Werkzeuge wurden so organisiert, dass sie flexibel in verschiedene Schulzimmer gebracht werden können. Dadurch wird Making unabhängig vom Raum und kann direkt in den Unterricht integriert werden. Dieser Ansatz ermöglicht niederschwellige Zugänge und eröffnet neue Möglichkeiten, Making in unterschiedlichen Kontexten umzusetzen.

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6 Transportwägelchen

Making als Haltung

Der fehlende Raum verändert vieles – aber nicht die Grundidee. Making zeigt sich nicht nur in Maschinen oder Werkstätten, sondern im Tun, Ausprobieren und Gestalten.

Die aktuelle Situation fordert ein Umdenken: weniger Infrastruktur, mehr Flexibilität. Making wird dadurch stärker als Haltung verstanden, die im Unterricht Platz findet – auch ohne festen Makerspace. Ein konkreter nächster Schritt zeigt sich bereits: Auf der 5./6. Klassenstufe starten wir im Rahmen der Projektzeit mit einem neuen Format unter dem Namen «Mission Genial». Worum es dabei genau geht, bleibt vorerst noch geheimnisvoll – so viel sei gesagt: Making wird dabei eine zentrale Rolle spielen.

Die nächsten Monate werden genutzt, um Erfahrungen mit mobilen Settings zu sammeln und Making weiterhin im Schulalltag zu verankern.

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Matthias Imhof

Matthias Imhof

Lokale Koordinationsperson

Ressortleiter Medien und Informatik, Fachlehrperson Medien und Informatik


matthias.imhof@schule-walenstadt.ch

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