Kühlstrategien empirisch belegen

Unser Sohn hat das Pech, einen Wissenschaftler und Smarthome-Nerd als Vater zu haben. Er hätte gerne eine Klimaanlage in seinem Zimmer und ich argumentiere mit Temperaturkurven, welche mir mein Smarthome …

 

Unser Sohn hat das Pech, einen Wissenschaftler und Smarthome-Nerd als Vater zu haben. Er hätte gerne eine Klimaanlage in seinem Zimmer und ich argumentiere mit Temperaturkurven, welche mir mein Smarthome aufgezeichnet hat.

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Derzeit ist ja überall recht heiss und wir spüren das im obersten Stockwerk eines alten Hauses sehr. Smartes Temperaturmanagement ist angesagt. Wir öffnen alle Fenster über Nacht und stehen dann halt gegen fünf Uhr in der früh kurz auf, wenn uns das erste Sonnenlicht weckt und schliessen die Rollläden. Ausser unser Sohn. Der möchte bereits um Mitternacht sicherstellen, dass es am Morgen dunkel bliebt und schliesst deshalb die Fensterläden bereits um Mitternacht, will uns aber nicht glauben, dass dies einen wesentlichen Einfluss auf die Zimmertemperatur hat.

Dummerweise wohnt er aber mit einem Wissenschaftler und Smarthome-Nerd (Biblionetz:w02497) zusammen, der ihm diesen Zusammenhang empirisch nachweisen kann. In der unteren Grafik ist die Zeit zwischen 21 Uhr und 3 Uhr morgens zu sehen. Die grüne und die rote Linie zeigen den Temperaturverlauf von zwei Zimmern, in denen die Rolläden oben und die Fenster offen sind. Die blaue Kurve zeigt die Temperatur im Zimmer des Sohnes, der um ca 22:30 die Rollläden öffnet, sie aber kurz vor Mitternacht wieder schliesst.

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Der Antrag auf eine Klimaanlage ist somit vorderhand abgelehnt.

 

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