
Das Arbeitsjahr hat wieder begonnen, ich sitze werktags am Morgen beim Kaffee und prüfe meine verschiednen Newskanäle, von Tagespresse über allerlei RSS-Feeds bis zu sozialen Medien. Regelmässig speichere ich mir interessante Artikel ab, denen ich mich später genauer widmen will.
Seit gefühlt drei Jahren finde ich jeden Morgen mehr relevante Informationsbrocken, als ich im Laufe des Tages oder der Woche verarbeiten kann. Der Informationsberg wächst und damit auch mein schlechtes Gefühl als Experte angefragt zu werden, ohne diesen Berg verarbeitet zu haben.
Heute lag auf meinem Stapel auch der Artikel AI Fatigue: Reflections on the Human Side of AI’s Rapid Advancement (Biblionetz:t33155) und er beschreibt dieses Phänomen sehr schön.
Victor Dibia, Leitender Forscher bei Microsoft schreibt:
about being in the field during
this revolutionary time, there was also
an undercurrent of exhaustion—a particular
kind of fatigue that comes from
trying to match the unprecedented
pace of AI advancement. This is what I
have come to think of as “AI fatigue”—
the collective exhaustion experienced
by individuals and organizations in
response to the unrelenting pace of
AI innovation
und
Genau so. Nun gehe ich Schnee schaufeln. Auch da türmen sich Berge, aber die sind endlich.
