Zurückblicken, Verdichten, Weitergeben – Vom Projekt in die Schulpraxis
Zurückblicken, Verdichten, Weitergeben - Vom Projekt in die Schulpraxis
Das Teilprojekt «Modellschulen Volksschule» nähert sich nach rund sechs Jahren intensiver Entwicklungsarbeit seinem Abschluss. An der TP1a-Retraite auf der Schwägalp blickte das Projektteam zurück, verdichtete Erkenntnisse und Produkte und plante den Transfer in die Breite. Ein besonderer Fokus lag auf der Roadshow 2027, die zentrale Ergebnisse direkt zu den Folgeschulen bringen soll.
Erkenntnisse aus den Modellschulen verdichten
Seit dem Projektstart wurden gemeinsam mit ausgewählten Volksschulen des Kantons St.Gallen Konzepte und Inhalte für die Integration digitaler Medien in den Unterricht entwickelt, erprobt und evaluiert. Die Arbeit umfasst die drei Szenarien Blended Learning, Adaptives Lernen und Makerorientiertes Lernen sowie das Querschnitt-Szenario One-to-One-Computing. An der Retraite ging es darum, diese umfangreichen Erfahrungen zusammenzuführen: Was hat sich bewährt? Welche Erkenntnisse sind über einzelne Modellschulen hinaus relevant? Und was sollen Folgeschulen aus der Projektarbeit mitnehmen?
Aus Erfahrungen werden nutzbare Transferprodukte
Ein zentrales Ziel des Teilprojekts ist, dass die Erkenntnisse der Modellschulen für die Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklung weiterer Schulen nutzbar werden. Genau daran arbeitete das Team auf der Schwägalp. Bestehende Produkte wurden geprüft, offene Fragen gesammelt und nächste Entwicklungsschritte definiert. Dazu gehören beispielsweise die Handreichung Blended Learning, der Blended Learning Lernpfad, Produkte zum adaptiven Lernen, die Handreichung One-to-One-Computing, der App-Lernpfad sowie Materialien zur agilen Schulentwicklung. Die Retraite machte sichtbar, wo bereits viel vorhanden ist – und wo für den Transfer noch geschärft, ergänzt oder neu produziert werden muss.
Mit der Roadshow 2027 zu den Folgeschulen
Der nächste Schritt führt aus der Projektarbeit hinaus in die Breite. Für die Roadshow 2027 sind fünf Mittwochnachmittage an verschiedenen Standorten vorgesehen. Die Schwerpunkte reichen von Adaptiver Lernprozessgestaltung über Making und Blended Learning bis zur Digitalen Transformation. Das Format verbindet jeweils einen thematischen Vertiefungsteil mit einem Marktplatz, auf dem Materialien und Produkte aus «Modellschulen Volksschule» zugänglich werden. An der Retraite konkretisierte das Team dafür Inhalte, Standformate, Vertiefungsangebote und Verantwortlichkeiten.
Damit markiert die Retraite auf der Schwägalp nicht einfach das Ende einer Projektphase. Sie bildet eine Brücke zwischen der Entwicklungsarbeit der Modellschulen und dem Transfer an die Folgeschulen. Bis zur Roadshow werden die Erkenntnisse nun weiter verdichtet und die Produkte für die Praxis aufbereitet. So soll das Wissen aus sechs Jahren «Modellschulen Volksschule» über die beteiligten Schulen hinaus Wirkung entfalten
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Sandra Steiner















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