27.03.2025
#zITBOx

«Für meine berufliche Zukunft war es besonders wertvoll, mich intensiv mit anderen Berufen und Arbeitsbereichen auszutauschen. Dadurch verstehe ich nun besser, was diese genau machen und was für Wege es alles gibt nach der Lehre.»Janine Frei, Polygrafin
Nach Savognin folgt Rotterdam: Die Teilnehmenden der WinterSpring-Wochen befassten sich am Graphic Lyceum Rotterdam mit den verschiedenen Möglichkeiten der Visualisierung und den unterschiedlichen Aspekten des Rundfunks. Während der ersten WinterSpring-Zusammenkunft in Savognin im Januar wurden Methoden der Datenerfassung und -visualisierung erlernt. Die angehende Polygrafin Janine Frei sagt: «Das WinterSpring-Projekt ist eine grossartige Gelegenheit, neue Kulturen und Berufe kennenzulernen, sein Englisch zu verbessern und internationale Freundschaften zu schliessen welche dir in Zukunft vielleicht helfen können.»
Vom GBS St.Gallen waren Lernende der Berufe Gebäudeinformatiker/-in, Applikationsentwickler/-in, Grafik/-in, Polygraf/-in und Elektroniker/-in dabei. Gebäudeinformatiker Andri Gantenbein nennt sein Highlight: «In Rotterdam hat mir die Schule, das Graphic Lyceum Rotterdam, besonders gut gefallen. Die Klassenzimmer waren mit moderner Technik ausgestattet, die in ihrer Vielfalt und Umsetzung beeindruckend war. Besonders fasziniert haben mich die Räume, die von den Schülerinnen und Schülern selbst gestaltet und umgesetzt wurden – etwa ein kleines Sitzungszimmer oder ein Heimkino mit eigener Licht- und Soundsteuerung.»
Ich habe neue Freunde gefunden und einfach eine gute Zeit gehabt. Ich empfehle die Teilnahme am «WinterSpring», weil es eine tolle Möglichkeit ist, neue Menschen und eine neue Kultur kennenzulernen, während man gemeinsam an einem interessanten Projekt arbeitet. Andri Gantenbein, Gebäudeinformatiker EFZ
Erfahrungen für die reale Arbeitswelt
Während ihres Aufenthalts in den Niederlanden besuchten die Lernenden den Freizeitpark Efteling, um Einblicke in moderne Medientechnik und Lichtshow-Animationen zu erhalten. Ebenso beeindruckte das Huis Sonneveld, ein modernistisches Wohnhaus aus den 1930er-Jahren, das heute als Museum öffentlich zugänglich ist. Es gilt als eines der besterhaltenen Beispiele für das Neue Bauen (Nieuwe Bouwen) in den Niederlanden.
Hauptziel des durch Movetia finanziell unterstützen Austausches ist, dass die Lernenden in ein anderes sprachliches Umfeld eintauchen, um die Kultur kennenzulernen und neue Freundschaften zu knüpfen. Auch beruflich ist es sehr spannend zu sehen, wie verschiedene Bereiche – IT, Design und Elektrotechnik – zusammenkommen. Die Lernenden erleben ganz praktisch, was es bedeutet, im Team gemeinsam zu arbeiten.
Die Kompetenzen, die sie dabei entwickeln, sind später im Berufsleben wichtig. Internationale Berührungspunkte gibt es etwa bei Video-Calls oder dem Besuch von Fachkongressen.
Die Woche in Rotterdam war besonders spannend durch den kulturellen Austausch mit den niederländischen Schülerinnen und Schülern. Sie hat mir konkret dabei geholfen, meine Englischkenntnisse zu verbessern und meine Fähigkeiten im IT-Bereich zu erweitern, da ich diese im beruflichen Alltag sonst kaum benötige.Janine Frei, Polygrafin